Eröffnung: 3.5.2024, 19:00 Ausstellung in den Schaufenstern: 4.5.-9.6.2024
PALASTIK. LLÜM LLÜM dargebotene Schönscheinheiten. Verquerte Handhabungen. Über- gleich Unterschrift. Im Sein ein, Pickel? Eis? Koohoperative Gestaltungen aus dem Unbedachten. Schlitterschuhschlaufen im Kaufen. Drei Sätze sind nicht gleich zwölf aber im Gesamtem genauso gemeint wie das Gemeinte. Verwunderliche Ungereimtheiten. Palastik, funtasticshc.
kinP
Pnik 00.00.2008 geb. Hauptsächlich Malerei und was noch so dazu gehört. Pnik, studierte an der Akademie für Bildende Künste München von 2014-2021. Bei Prof. Markus Oehlen. Pnik schreibt auch. Malt sowieso und kann pnikisches Tun tun.
Eröffnung Freitag, 1.3.2024, 19:00 Screening 20:00, 21:30 Video-Projektionen in den Schaufenstern: 2.3.-7.4.2024
Ein in der Luft schwebendes Messer, ein schwarzer PVC-Trenchcoat, roter Lippenstift und mehrere Erzählungen von Mord und Besessenheit werden in diesem Camp Mash-Up aus Sprache, Narration und Performance zu Signifikanten. Stefan Ramírez Pérez‘ experimenteller Kurzfilm „LIQUID STRANGER“ ist eine Art Fan-Fiction, die auf filmische Referenzen zurückgreift, die von Hitchcocks psychologischen Thrillern über Pornos der 1970er bis hin zu Brian De Palma’s erotischen Thrillern der 1980er Jahre reichen, und diese in einer Choreografie suspendierter Narration miteinander flirten lässt.
Stefan Ramírez Pérez (*1988) ist Filmemacher und Editor, er lebt und arbeitet in Köln. Stefan Ramírez Pérez studierte von 2010 bis 2017 an der Kunsthochschule für Medien Köln (KHM). 2018 war er Stipendiat am Atelier- und Ausstellungszentrum Schloss Ringenberg. Seine flmischen Arbeiten wurden international auf zahlreichen Filmfestivals, sowie in Ausstellungen gezeigt. Unter anderem im Museum of Contemporary Art Belgrade, der Julia Stoschek Collection Düsseldorf, bei der Videonale.16 Bonn, den Int. Film Festival Rotterdam, und den Int. Kurzflmtagen Oberhausen. 2018 erhielt er das Chargesheimer Stipendium der Stadt Köln, sowie den Großen Kunstpreis der Freunde der KHM. Derzeit befindet sich das mit Benjamin Ramírez Pérez in Co-Regie realisierte Spielfilm-Debüt „Life Is About Losing Everything“ in Endfertigung.
Eröffnung 4.11.2023, 19:00 (im Rahmen der Museumsnacht Köln) Ausstellung 5.11.-12.11., 12:00-18:00
In der Rauminstallation Öpücük (Der Kuss) referenziert Selma Gültoprak ein ikonisches Zusammentreffen zweier queerer Superstars der türkischen Musikszene: Zeki Müren und Bülent Ersoy küssten sich 1980 auf offener Bühne im Rahmen eines Galaabends im Gülizar Casino. Ein selten zarter Moment in der Rivalität zwischen zwei Diven, aber auch ein Symbol für ihr Privileg, öffentlich ihre queere Identitäten auszuleben, während der Rest der Community unter massiver Trans- und Homophobie bis hin zu Verfolgung und Polizeigewalt litt.
Dieser Kuss hat viele Dimensionen: Zwischen dem Privaten, Intimen und Politischen, zwischen türkischer Popkultur, Öffentlichkeit und Identität, zwischen Gender Dynamiken und Klassenunterschieden. Diese werden im Ausstellungsraum überlebensgroß aufgeblasen, aufgefächert, überlagert, transformiert und laden zum Durchdringen einer raumgreifenden Barriere ein.
Selma Gültopraks (*1983 in Gummersbach, lebt in Köln) recherchebasierte Praxis widmet sich inklusiven Orten, gesellschaftlichen Phänomenen und historischen Narrativen und nimmt Form an in Objekten sowie raumspezifischen Installationen.
Selma Gültopraks Arbeiten wurden in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen gezeigt, darunter in der Kunststation Sankt Peter Köln (2022/23), bei MARTINETZ in Köln (2021 und 2019), Kunstkommission Düsseldorf – Kunst im öffentlichen Raum in Düsseldorf (2020/21), Kunsthaus NRW Kornelimünster in Aachen (2021), in der artothek in Köln (2018) und sind in öffentlichen Sammlungen in NRW vertreten. Seit dem Jahr 2014 hat sie unterschiedlichste Stipendien, Preise und ausgezeichnete und geförderte Auslandsaufenthalte im Rahmen ihrer Arbeit erhalten.
Eröffnung 26.05.23, 19:00 Installation in den Schaufenstern: 27.05.-30.06. Performance „Google Porträt Werkstatt“ im Rahmen von AIC ON: 17.06.23, 12:00-15:00
Performance „Google Porträt Werkstatt“
Auf dem Gehsteig zwischen Wanderbäumen und Idyll werden wir Suchanfragen einfangen, die uns berühren. Anschließend drucken wir unsere Googlegefühle aus. Eine Kopie eures Werks wandert ins Fenster vom Idyll, das Original geht zu euch nach Hause. Nebenbei wird es Rike’s Limo geben.
Bitte mitbringen: Dein Smartphone. Keine Voranmeldung notwendig.
Die Google Porträt Werkstatt findet im Rahmen des Aic (@aic.cologne) in Zusammenarbeit mit dem Projektraum Idyll (@idyll.jetzt) statt. Danke an die @wanderbaumallee.koeln für Bäume und Sitzgelegenheiten!
Installation“Rost“
In zwei Schaufenstern tummeln sich kaputte Körper des Alltags, Rostflocken in Setzkästen, ein oxidiertes Fundstück von einem Strand am Atlantik. Eine Kluft bezeugt körperliche Arbeit: Eine Blaufrau hängt von der Decke.
ROST erzählt Geschichten über Freund*innenschaft, den Verfall von Körpern und kollektives Klopfen als real-utopische Handlungsperspektive. Wie gehen Menschen mit Rost in ihren Körpern um? Ist Rost ein Symptom eines oder mehrerer schädlicher Systeme? Wie können wir uns gegenseitig Pflege schenken?
Eine Gruppe von Künstler:innen aus Köln, die durch ihr gemeinsames Interesse an Fragen von Sex, Gender, Körper, (Re-)Präsentation und Performance auf kontraintuitive Weise miteinander verbunden sind. Sie sind nomadisch und kreieren regelmäßig saftige, vibrierende, facettenreiche Abende an verschiedenen Orten.
Gefördert durch: Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat, der Städtebauförderung Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen, Stadt Köln, Starke Veedel – Starkes Köln