Offene Residenz auf dem Parkplatz Vorsterstraße 6.4.-12.4.2026, 10:00 – 17:00 Standort
Ausstellung in den IDYLL Schaufenstern 6.4.-12.4.2026
Finissage IDYLL: 11.4.2026, 19:00
„In 2012, Kevin and Jacob meet in Saint Etienne, France. Today, Kevin lives in Köln, Germany. One day, he invites Jacob to visit the parking downstairs from his place, for a parking residency: spend a week there and see what happens. Jacob likes the idea. Time goes by. In 2025, Jacob meets Anatole on a boat in Basel, Switzerland. Anatole lives in Köln and Jacob tells him about the parking residency. Anatole likes the idea. Some time later, Jacob visits Kevin in Köln, and Kevin meets Anatole. All three drink a coffee. They then visit the parking. They then drink another coffee and start talking. They then decide to start the parking residency in March 2026. And they decide to call it IPS :
Eröffnung: 27.2.2026, 19:00 Finissage: 2.4.2026, 19:00 Projektionen in den Schaufenstern: 28.2.-3.4.2026
2-Kanal-Videoprojektion (2 Loops von unterschiedlicher Länge)
“A knot is never ‘nearly right’; it is either exactly right or it is hopelessly wrong, one or the other; there is nothing in between. (…) Make only one change (…) and either an entirely different knot is made or no knot at all may result.” – Clifford Ashley, The Ashley Book of Knots
In neun Bildern pro Sekunde lasse ich mich von der Aquarellfarbe leiten. Ein fadenhaftes Gebilde, eine Hand, fünf Finger als Ausgangspunkt, animiere ich Frame für Frame, Blatt für Blatt, gehe der inneren Logik der gezeichneten Bewegung nach. Spannen. Loslassen. Festwickeln. Rauswinden. Drunter. Durch. Drumherum.
Anna Lytton lebt und arbeitet als visuelle Künstlerin in Köln. Sie studierte Visuelle Kommunikation in den Niederlanden sowie Mediale Künste mit Schwerpunkt Experimentelle Animation an der Kunsthochschule für Medien Köln. Ihre Arbeiten bewegen sich zwischen Zeichnung, Animation, Film und Installation und untersuchen den menschlichen Körper sowie die sinnliche Erfahrung von Bewegtbild und Klang. Dabei entwickelt sie visuelle Konzepte, die poetische und wissenschaftliche Ordnungen erfahrbar machen und hinterfragen. Seit 2020 realisiert sie Live-Visuals in Zusammenarbeit mit Musiker*innen der frei improvisierenden Szene.
Am 31. August laden wir, die Nachbarschaft der Trimbornstraße, zum dritten Trimbornstraßenfest ein!
Es wird ein vielfältiges Programm zum Verweilen, Schmausen und Tanzen geben. Was sonst hektischer Durchgangsort zwischen den Köln-Arcaden und der S-Bahn Station Trimbornstraße ist, wird für einen Tag zu einem autofreien Raum und einem Begegnungsort für Alle.
Neben einem abwechslungsreichem Musikprogramm wird es zahlreiche Stände zum Ausprobieren und Mitmachen geben – alles organisiert von der Nachbarschaft, 100 % unkommerziell und selbstgemacht. Im Rahmen des Festes wird auch die Frage nach der Zukunft der Trimbornstraße gestellt, Ideen für ein gelungenes Miteinander entwickelt und Raum für Austausch über das Leben in Kalk geschaffen.
Außerdem stellen sich zahlreiche Initiativen aus Kalk vor – und berichten von ihrer Arbeit im Veedel.
LÖTEN —Kalkspace DRUCKWERKSTATT mit Franki SEEDBOMBS basteln — Nur ein Karnevalsverein BOXEN — Veilchen Boxen eV. ZEICHENWORKSHOP mit Kévin Cabaret KINDERSCHMINKEN mit Selma FAHRRADWERKSTATT mit Kamil BASTELN/MALEN mit SwaF, Taunuspänz Kita und Mapurna
Eröffnung mit Performance: 16.8.2025, 19:00 Ausstellung in den Schaufenstern: 17.8.-10.10.2025
“Ich behaupte seit langem, dass Überwachung zwar oft vom Wunsch zu kontrollieren ausgeht – und immer mit Macht zu tun hat –, dies jedoch nicht ausschließt, dass es Möglichkeiten gibt, sie in den Dienst der Sorge um den Anderen zu stellen.” (David Lyon)
Bilder der Überwachung sind medial geprägt und weisen meist eine Strenge auf, die sich aus der zurecht beängstigenden Vorstellung von Überwachung ergibt. Doch einmal aus ihrem gerahmten Kontext befreit können diese Bilder eine magische Qualität entfalten, deren Ursprung jenseits von Kontrolle und Argwohn zu finden ist.
In der 4-Kanal-Videoinstallation SHE LOOKS UP TO THE SKY – WHERE NO SKY IS, die aus Linda Weidmanns gleichnamigen Masterthesis heraus entstanden ist, offenbart sich diese Ambivalenz der Überwachung. Was passiert, wenn die Bilder nicht ausschließlich als Kontrollinstrument betrachtet werden, sondern als erkenntnistheoretische Werkzeuge mit eigenständigem ästhetischem Potenzial, die einen empathischen Zugang zur Welt eröffnen?
Dann schaute sie tatsächlich in den Himmel!
Linda Weidmann (*1991), studiert Kunst- und Designwissenschaft an der Folkwang Universität der Künste, beschäftigt sich mit dem Phänomen Bild im Raum und untersucht dieses innerhalb intermedialer Strukturen. Sie arbeitet als Editorin und Visual Artist mit dem Barsch Kollektiv zusammen und experimentiert mit neuen Möglichkeiten bildnerischer Darstellungsformen.
Die ortsspezifische Fenster-Installation arrangiert unveröffentlichte Fotoperformances der frühen 1980er Jahre in einem speziell für IDYLL entwickelten Präsentationsdesign unter Verwendung des originalen, analog erstellten Materials. Die Bildserien inszenieren undurchschaubare Szenen mit einer weiblich zu lesenden Protagonistin, die an die Vorstellungskraft der Betrachter*innen appellieren.
Barrierefreiheit: Die Ausstellung findet in den Schaufenstern statt, ist also ohne Stufe zugänglich. Toiletten sind über den Raum (eine Stufe) erreichbar, wir helfen dir gerne beim Zugang.